Die Leipzigerin Uta Pippig ist eine ehemalige Langstreckenläuferin, die in der DDR im Alter von 13 Jahren mit dem Langstreckenlauf begann. Sie wurde 1986 und 1987 aufgrund ihrer Siege beim Leipzig-Marathon DDR-Meisterin im Marathonlauf.

Die größten Erfolge

Als Uta Pippig 1990 die DDR verließ, gewann sie im selben Jahr den Eurocross-Lauf in Luxemburg, der seit 1969 ausgetragen wird. Dieser Wettkampf ist gefürchtet durch seine anspruchsvolle Strecke in Form von steilen Anstiegen, Treppen und Stufen aus Eisenbahnschwellen.

Die herausragende Läuferin konnte auch nach der Wende viele Erfolge verbuchen.

So gewann sie den dreimal den Marathonlauf in Boston, dreimal in Berlin und einmal in New-York. Der New-York-City-Marathon startet mit einer Läuferschar um die 52.000 und ist seit 1976 weltweit einer der wichtigsten Laufveranstaltungen. 1994 lief Uta Pippig ihre persönliche Bestzeit von 2:21:45 Stunden beim Boston-Marathon. Besonders gefühlsbetont für die Läuferin war der Sieg beim Berlin-Marathon-Lauf anlässlich der Wiedervereinigung.

Weitere große Erfolge sind die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1992 und 1996. Bei der Olympiade 1992 belegte Uta Pippig den siebten Platz. Wegen Darmbeschwerden musste sie 1996 nach 35 Kilometern das Handtuch werfen, obgleich sie bis dahin in Führung lag.

Heute lebt die Lauflegende in den USA und unterstützt dort gemeinnützige Projekte wie etwa das Dana-Farber Krebsforschungszentrum Boston.

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